Frauen im Widerstand

Frauen in der resistenza
Die historischen Gegebenheiten

Stadtguerilla
Widerstand der Gruppi di azione patriottica

Der "Frauenaufstand von Carrara"

Absage
ans faschistische Modell

Zeitzeuginnen

Liana Millu
Jüdin, Partisanin, frühe Feministin

Giacomina Castagnetti
Giacomina Castagnetti 
- vor dem einzigen Denkmal für  Frauen der Resistenza

"Ich komme aus einer antifaschistischen  Familie. Schon als kleines Mädchen haben mir meine Brüder erzählt, dass die Schriften und Reden des Duce nicht wahr sind, dass sie keineswegs Ausdruck und Zeichen von Demokratie seien. 1935 habe ich erstmals vom Krieg gehört. Italien war in Äthiopien eingefallen. Das Losungswort hieß, wir hätten zu wenig Platz und müßten unsere Landesgrenzen erweitern. 1940 brach dann der Zweite Weltkrieg aus. Damals bin ich, 15 Jahre alt, der kommunistischen Partei beigetreten."

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Laura Polizzi
Laura Polizzi
stammt aus einer antifaschistischen Familie aus Parma.

"Nach der Absetzung Mussolinis im Juli 1943 zogen meine beiden Onkel zu uns, weil sie sich zu Hause nicht mehr sicher fühlten. So wurde unser Haus zu einem Treffpunkt des antifaschistischen Widerstands. "

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Anita "Laila" Malavasi
Anita Malavasi
kommandierte eine Frauengruppe der Antispionageeinheit.

"Ich habe immer Angst vor Sprengstoff gehabt. Einmal war ich mit einer Tasche voller Handgranaten, die wir in Glühbirnenkartons getarnt hatten, unterwegs. Ich habe die Tasche weit weg von mir gehalten, als ob das etwas nützen würde, aber das waren eben meine ersten Aktionen."

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